
Unsere Absolventen der Höheren Handelsschule 2010 - Über 100 Fachhochschulreifezeugnisse
„Gegenwart sollte und muss man leben“, mit diesen Worten machte Rudolf Stock, Schulleiter des Hanse-Berufskollegs, die Blickrichtung deutlich, mit der die Absolventen der Höheren Handelsschule ihre Zukunft gestalten sollen. Neben den Glückwünschen und dem Hinweis auf die „verklärende Nostalgie“ beim Blick zurück auf die Schulzeit regte Stock auch zum Nachdenken an.
Die Leistung, die von den Absolventen erbracht wurde, verdeutlichte Stock mit einer kleinen Statistik. „Von gut 200 SchülerInnen zu Beginn der zweijährigen Höheren Handelsschule wurden 154 SchülerInnen zur Prüfung zugelassen. Heute werden 107 Abschlusszeugnisse überreicht, das entspricht einer Abschlussquote von 70% der Prüflinge.“
Stock betonte, dass mit der Fachhochschulreife der zweithöchste Abschluss in Deutschland erreicht sei und dass den Absolventen von der Berufsausbildung bis zum Studium viele Wege offen stünden. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren Traumberuf finden. Wo immer das auch sein mag, seien Sie sich aber auch der Verpflichtung gegenüber Ihrer Heimatregion Lippe bewusst. Gerade hier brauchen wir Sie dringend als hoch qualifizierte Fachkräfte“, so Stock mit Blick auf die Wirtschaftsregion.
Besonders freute sich Stock darüber, dass auch in diesem Bildungsgang gute Noten erzielt wurden. So erreichten Christina Lütkemeier und Artem Wolf die 1,9; Alexandra Kurt schloss mit 1,8 ab, Melanie Böckhaus und Leonie Wachsmann jeweils mit 1,7 und die Jahrgangsbeste Vanessa Knaup erreichte als Durchschnittsnote sogar die 1,5.
Weiterhin erlangten in der Klasse 801 den Abschluss: Serife-Cigdem Aktas, Tim Blumenhoven, Alice Brüntrup, Stefan Enns, Viktor Fast, Kim Philipp Griese, Svetlana Gross, Saskia Haack, Sebastian Humke, André Krieger, Mark Letmathe, Thomas Pries, Christine Tissen, Damian Traczuk und Karin Wrobel. In der 802 waren dies Julia Ancutko, Patrick Cöhring, Ken Dobrunz, Marco Dück, Andreas Korte, Armin Morgan Hinrichs, Sabrina Quest, Cathrin Schneider, Andrea Schubert, Mustafa Ucar, Felix Wallbaum, Aziz Yüsün, Sebastian Zaluski sowie Kim-Valesca Zehm. Rudolf Beck, Elvira Ekkert, Michael Ens, Andreas Epp, Ewald Fuchs, Daniel Gaier, Eduard Kryker, Julia Morozova, Viktor Schaposchnik, Martin Thiessen, Stefanie Tiessen, Ester Westfal, Daniel Wiebe und Monika Wiebe waren in der 803 erfolgreich. In der 805 konnten Jana Bollhorst, Daniel Epp, Lars Fahrenkamp, Jasmin Focke, Anne Gerstenberg, Eveline Hagin, Muhammed Talha Keles, Erhan Köse, Yannick Lorenz, Thomas Pauls, Mathias Schulz, Sinem Sen, Marcel Spitzer und Melanie Westerheide ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. Lisa Beermann, Irina Bredenbals, Bernhard Dück, Kimberly Sarah Ebert, Solveig Güse, Lisa Hahn, Patrick Horstmann, Alexander König, Vanessa Linneweber, Andrea Möhle, Kai-Michael Müller, Michelle Müller, Alina Schnormeier, Seyma Sen, Garik Simonian, Anna Steinhoff, Ardite Sylejmani, Pascal Zachau und Sina Zachert erlangten den Abschluss in der 806, die Fachhochschulreife in der 807 bekamen Stefan Brand, Eduard Dick, Sabrina Dust, Matthias Hetland, Burak Kesici, Patrick Kliever, Jessica Lee Mansour, Maximilian Meyer, Saskia Mondroch, Christina Plüsch, Maximilian Reckendorf, Kristin Richter, Vivian Rosentreter, Anna-Lena Sabatzki, Tiana Schlingmann, Sina Sundermann und Irina Zielke. Ihre Abschlusszeugnisse in der 808 nahmen Tatsiana Bohr, Kim Janine Brunner, Ertugral Demir, Ömer Faruk Demir, Björn Düsenberg, Svenja Gottschalk, Sharon-Lee Haddad, elena Marnauzuv, Artur Minasjan, Hermine Otto, Jeannine Prante, Monika Simonian, Stephanie Sonters, Yagmur Tatli, Havadji Visarigov, Mervin-Maximilian Wast und Mark-Hendrik Wöllner entgegen.
Engere Zusammenarbeit mit Haupt- und Realschulen

- Rolf Bockwinkel (Oerlinghausen), Horst Bradtmüller (Kalletal) und Christian Garrell (Lage) (vorn von links) unterzeichneten die Kooperationsverträge, Rudolf Stock (Hanse-BK) und Manfred Kreisel (Lüttfeld-BK) (hinten von links) freuen sich auf gute Zusammenarbeit.
Aus drei werden sechs – Die beiden Berufskollegs der Bildungsmeile Lemgo-Lüttfeld habe die Zahl ihrer Partnerschulen in der Sekundarstufe I verdoppelt. Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist die intensivere Information der Schülerinnen und Schüler beim Übergang von den weiterführenden Schulen zu den Berufskollegs. Während eines Erfahrungsaustausches aller acht beteiligter Partner wurden die Verträge unterzeichnet.
Manfred Kreisel als Schulleiter des Lüttfeld-Berufskollegs und Rudolf Stock als sein Amtskollege des Hanse-Berufskollegs freuten sich mit der Heinz-Sielmann-Hauptschule in Oerlinghausen, der Stephan-Ludwig-Jacobi-Realschule des Kalletals und der Freiligrath-Realschule in Lage drei neue Kooperationspartner begrüßen zu können. Nach der Eduard-Hoffmann-Realschule in Bad Salzuflen, der Hauptschule Maßbruch und der Kantorschule in Lage arbeiten nun sechs Schulen mit den Berufskollegs eng zusammen.
Als ein Baustein der Berufswahlvorbereitung werden im Vertragswerk die „auf Information und Hospitation ausgerichteten Angebote“ der Berufskollegs genannt, die dazu dienen sollen „Praxiserfahrungen in unterschiedlichen Bildungsgängen und ihren Schwerpunktfächern“ zu erlangen und die „Anforderungen verschiedener schulischer Anschlussmöglichkeiten erfahrbar zu machen.“
Durch die Kooperation zwischen den Haupt- und Realschulen mit dem HANSE-Berufskolleg und dem Lüttfeld-Berufskolleg (Bildungsmeile Lemgo-Lüttfeld) soll ein deutlich größeres Angebot der Berufswahlorientierung institutionalisiert werden. Die Schülerinnen und Schüler können Praxiserfahrungen in unterschiedlichen Bildungsgängen und ihren Schwerpunktfächern sammeln und dabei die spezifischen Anforderungen verschiedener schulischer Anschlussmöglichkeiten erfahren. Parallel zu den im Rahmen der Kooperation festgeschriebenen Schülerpraktika ist ein fachlicher Austausch der Hauptfachlehrkräfte der beteiligten Schulen vorgesehen, um hier einen möglichst reibungslosen Übergang der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.
In der Umsetzung bedeutet dies, dass die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 der Haupt- und Realschulen fünf Tage am Unterricht der Berufskollegs teilnehmen und die inhaltlichen Anforderungen in den verschiedenen Berufsbildern und Bildungsgängen kennenlernen, um so eine genauere Vorstellung davon zu erlangen, was sie am Berufskolleg erwartet. Dass genau das sehr wichtig ist, machte Manfred Kreisel deutlich, der darauf hinwies, dass es vielen Schülern oft nur darum ginge einen höheren Schulabschluss zu erlangen, es ihnen aber völlig egal sei in welchem Berufsbild. „Das darf nicht sein“, so sein Fazit, das Berufsbild müsse passen, damit es nicht zu hohen Abbrecherquoten komme.
Rolf Bockwinkel, Schulleiter aus Oerlinghausen machte auch deutlich, dass die Schüler „aus ihrem behüteten, überschaubaren System der Sekundarstufe I Einblicke ins Großsystem Berufskolleg“ erhalten müssen. Innerhalb der Diskussion über die inhaltliche und organisatorische Gestaltung der Hospitationen machte Fritz-Otto Husemann von der Eduard-Hoffmann-Realschule deutlich, dass nicht nur an den Hauptschulen sondern auch an den Realschulen lediglich bis maximal 25 Prozent der Abgänger einen direkten Übergang zu den Ausbildungsplätzen schafften. Bei der Frage, ob nun die Teilnahme am Unterricht der Klassen der Berufsschule oder eher im Bereich der Berufsfachschulen oder beruflichen Gymnasien von den Haupt- und Realschulen bevorzugt würden, machte Rudolf Stock deutlich „dass die Berufskollegs da den individuellen Bedürfnissen der Schulen entgegenkommen“. So machte Manfred Ringbeck vom Übergangsmanagement des HBK darauf aufmerksam, dass es auch jetzt schon Kombimodelle mit den bestehenden Partnern gebe, die die ersten drei Tage im Vollzeitbereich und die folgenden beiden im Dualen System beinhalteten.
Die Kooperation der Berufskollegs mit den Haupt- und Realschule ist auf lange Zusammenarbeit ausgelegt und soll jährlich weiter optimiert werden.
Kooperationsvereinbarung zwischen Realschule und Berufskollegs getroffen
Die Eduard-Hoffmann-Realschule, Bad Salzuflen und die beiden Berufskollegs in Lemgo, das HANSE-Berufskolleg und das Lüttfeld-Berufskolleg, haben eine engere Zusammenarbeit bei der Berufswahlorientierung der Realschüler vereinbart. mehr
Elmar Brok diskutiert mit Schüler/innen des HBK
Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und der Bankenklasse diskutierten mit dem Europaabgeordneten Elmar Brok. Die Schüler stellten den persönlichen Werdegang des Europaabgeordneten vor. Herr Elmar Brok reflektierte seine bisherigen politischen Tätigkeiten und gab Auskunft zu aktuellen Problemstellungen . mehr
Hanse-Berufskolleg kooperiert europaweit
Das Hanse-Berufskolleg in Lemgo strebt eine Kooperation mit Schulen aus sieben europäischen Ländern an. Zur Vorbereitung gemeinsamer Comenius-Anträge trafen sich vor einigen Tagen nun Lehrerinnen und Lehrer der beteiligten Schulen aus England, Spanien, Frankreich, Polen, Schottland, Norwegen und Belgien in Lemgo. Schulleiter Rudolf Stock und sein Team hatten für das Arbeitstreffen ein umfangreiches Programm vorbereitet. Neben intensiver Projektarbeit, verschiedener Besichtigungen, einer Lipperlandrundfahrt sowie einem Gespräch mit dem MdE Elmar Brok, präsentierten sich die Gäste auch beim Tag der Offenen Tür des Hanse-Berufskollegs.Aufgrund der engen Beziehungen zwischen dem kreiseigenen Hanse-Berufskolleg und der Alten Hansestadt Lemgo war ein Besuch im Rathaus eine Selbstverständlichkeit. Bürgermeister Dr. Reiner Austermann empfing die Gäste in der historischen Alten Ratsstube des Rathauses und informierte gerne über seine Stadt, deren Historie und heutige Entwicklung. Durch die Zeit der Hanse bereits mit vielfältigen internationalen Kontakten versehen, durch Engelbert Kaempfer mit Japan in Verbindung gebracht, ist Lemgo auch heute eine Stadt mit weit reichenden, insbesondere wirtschaftlichen Verbindungen. Mehrere auf dem Weltmarkt etablierte Unternehmen haben ihren Sitz in Lemgo. Ein weiteres Thema des Gespräches war die auch aus Sicht der Gäste sehr schön erhaltene Innenstadt von Lemgo. Dem gemeinsamen Projekt wünschte der Bürgermeister viel Erfolg um auch im Sinne des europäischen Gedankens für ein größeres Miteinander und gesteigertes Verständnis zu werben.
Berufskollegs sind Leistungs- und Innovationsträger
Die Berufskollegs sind die Leistungs- und Innovationsträger der beruflichen Bildung in Lippe. Mit mehr als 450 Lehrkräften sowie 10.000 Schülern stellen sie auch die größten Bildungseinrichtungen dar. Es werden nun neue Wege eingeschlagen, um sie für die Zukunft zu stärken. Die Entwicklung der Berufskollegs liegt Landrat Friedel Heuwinkel besonders am Herzen: "Die Kollegs sind für die wirtschaftliche Entwicklung Lippes von besonderer Bedeutung. Mit ihren Angeboten leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur beruflichen Qualifizierung. Unser Ziel ist es daher, die Kollegs in allen Funktionen weiter zu profilieren und zu stärken", so Heuwinkel. Um die Qualität der Lehre und des Lebens weiter zu verbessern und Lippe als Bildungsregion zu stärken, geht der Eigenbetrieb Schulen im Rahmen seiner strategischen Schulentwicklungsplanung nun neue Wege. Es handelt sich hierbei um einen bundesweit einmaligen Ansatz, der insbesondere auf die in den Berufskollegs vorhandenen Kompetenzen und Stärken setzt. Für den auch in den Nachbarregionen viel beachteten Prozess hat der Kreis Prof. Dr. Ralf Tenberg vom Institut für Berufspädagogik der Leibniz-Universität Hannover gewinnen können. Eine Grundlage für die Zukunft bildet das gemeinsam von allen Berufskollegs erarbeitete integrative Leitbild. Landrat Friedel Heuwinkel möchte die Kollegs zu Kompetenzzentren der beruflichen Aus- und Weiterbildung ausbauen, die mit den Kammern und den Hochschulen kooperieren.
Lemgoer Schülerinnen und Schüler zu Gast in Spanien

- Die HH808 (Europaklasse) in Cervera, Katalonien
Die Europaklasse (Höhere Handelsschule) des HANSE-Berufskollegs in Lemgo erlebte vor den Osterferien eine Spanienfahrt der besonderen Art. Es handelte sich nicht um eine Klassenfahrt, sondern um einen Schüleraustausch mit der katalonischen Schule IES Antoni Torroja in Cervera. mehr...



