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Sonntag, 20. Mai 2012

Erkundung eines Stauweihers (2007/2008)

Im Rahmen des Biologieunterrichts führten wir, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums, angeleitet durch unsere Biologielehrerin Frau Tippelt, an einem Projekttag die Untersuchung eines nahegelegenen Ökosystems/Stauweiher durch.

Unsere Aufgaben bestanden darin, das Gewässer (das nahe der Schule gelegen ist) zu erkunden und Proben verschiedenster Art zu entnehmen.

Im Anschluss an die Erkundungstour, fanden wir uns wieder in den Bio-Fachräumen ein und begannen damit die Proben zu analysieren und zu dokumentieren.

Nach Abschluss unserer Projektarbeiten stellten wir die Ergebnisse der Kleingruppen dem kompletten Biologiekurs vor.

Unsere Dokumentationen wollten wir der Nachwelt und Biologie interessierten Mitschülerinnen und Mitschülern natürlich nicht vorenthalten:

Gewässer- und Uferpflanzen

Artbezeichnung

Standort

Hainbuche

Ufergegend

Schwarzerle

Ufergegend

Rotbuche

Ufergegend

Esche

Ufergegend

Moos

Ufergegend

Pilz

Ufergegend

Schilf

Ufer

Korb Weide

Ufergegend

Kratzbeere

Ufergegend

Spitz Ahorn

Ufergegend

Haselnuss

Ufergegend

Seerose

Wasser

Birke

Ufer

Eiche

Ufer

Ranke Armleuchteralge

Wasser

Wasser - Schwertlilie

Ufer

Tierische Organismen

Artbezeichnung

Familie

Kleinlibellenlarve

Larve von Zygoptera

Glatter Kugelschwimmer

Schwimmkäfer/ Dytiscidae

Wasserfloh

Daphnidae

Zuckmückenlarve

Chironomidae

Teichnapfschnecke

Acroloxidae

Faltenmücke

Larve von Ptychopteridae

Gemeiner Wasserfloh

Daphnidae

Vielborster

Polychaeta

Wasserassel

Asellidae

Kleiner Schneckenegel

Plattenegel/ Glossiphomidae

Zweiäugiger Plattegel

Plattenegel/ Glossiphomidae

Schlammfliegenlarve

Sialidae

Posthornschnecke

Tellerschnecken/  Planorbidae

Leberegelschnecke

Schlammschnecken/ Lymnaeidae

Larve der Bachmücke

Schnaken/ Tipulidae

Wasserläufer

Gerridae

Höhlenflohkrebs

Gammaridae

Wasserfrosch

Rana esculanta

Gyraulus Crista

Tellerschnecken/  Planorbidae

Taumelkäferlarve

Larve vom Taumelkäfer/  Gyrinidae

Maus

Echte Mäuse/ Muridae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

biochemische Parameter des Stauweihers

Parameter

Ergebnis 2007

2006

Temperatur

10°

10°

3°

11°

9° C

Sauerstoffgehalt

2,6mg/l

4,1mg/l

10,4mg/l

3,8mg/l

15mg/l

ph-Wert

7,25

7,5

7,25

7,8

7,5

Phosphatgehalt

0,25ppm

0ppm

0,25ppm

0,25ppm

0,18ppm

Ammoniumgehalt

0,2ppm

0,1ppm

0,2ppm

0-0,2ppm

0,2ppm

Nitratgehalt

0ppm

0ppm

0ppm

0ppm

0ppm

Gesamthärte

?

12,2dH

?

9dH

12dH

Auswertung chemischer Parameter

pH-Wert:
Der pH-Wert 7 bedeutet neutrales Wasser, also weder allkalisch nach sauer. Die meisten Fische und Pflanzen sterben ab Werten von 9 bis 10 („Verätzung“). Unter 3-4 ist das Wasser zu sauer, und somit ist es „genauso Essig“.
Phosphatgehalt:
0 ppm (parts per million): kein Phosphat nachzuweisen
0,5 ppm: ab hier wird es kritisch
1,2 ppm oder mehr ppm: zuviel Phosphat

Gesamthärte
Bis zu 4°dH (deutscher Härtegrad): sehr weich – bestes Waschwasser
4-7°dH: weich – gutes Wasch-, Bade-, und Trinkwasser
7-14°dH: mittelhart – für alle Zwecke geeignet, erste Verkalkung, mehr Waschmittelverbrauch, bestes Trinkwasser
14-21°dH: hart – starke Verkalkungen, hoher Waschmittelverbrauch
über 21°dH: sehr hart – für technische Zwecke ungeeignet, allg. Ablagerungen

Ammoniumgehalt:
Oberflächengewässer sollten einen natürlichen Ammoniumgehalt unter 0,1ppm aufweisen. Fischteiche dürfen nicht mehr als 0,5ppm aufweisen. Von 1,0 ppm bis 5 ppm gelten Gewässer als verschmutzt; über 5 ppm sind sie bedrohlich verschmutzt.

Nitratgehalt
Unter 10ppm sind die Werte in Ordnung. 50 ppm gelten in der Trinkwasser-Verordnung als kritischer Wert.

Fazit:
Unser Gewässer schneidet gar nicht so schlecht ab. 

Wirtschaftsgymnasium

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