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Sonntag, 20. Mai 2012

Klassenfahrt der HH 001 / 005 / 007 nach Calella/Spanien vom 16.09. bis 25.09.2011

Ein Schülerbericht von Franziska Sonntag, Kristin Beyer, Anna Sladkova und Miriam Buck

Der Bericht steht her auch als pdf-Datei mit Bildern bereit.

Unsere Klassenfahrt begann am Freitag, dem 16. September 2011, um 21.30 Uhr am Bahnhof in Lage bzw. Lemgo. Dort mussten wir noch ca. eine halbe Stunde warten. Als dann gegen 22.00 Uhr endlich alle Koffer im Bus verstaut waren, ging die lange Fahrt über Luxemburg und Frankreich nach Spanien los. Wir machten alle 3 bis 4 Stunden eine Pause, damit wir uns die Beine vertreten konnten bzw. die Busfahrer zwischendurch die Plätze wechseln konnten. Nachts wollten viele Schüler schlafen, doch wegen der tollen Stimmung im Bus haben die meisten nicht ganz so viel Schlaf bekommen, wie sie sicht das vorgestellt hatten. Nach knapp 18 Stunden Fahrt sind wir dann alle etwas müde, aber trotzdem noch immer gut gelaunt in Calella angekommen. Der Bus hielt genau vor dem Hotel INTERNACIONAL und zuerst haben wir nur unser Handgepäck mit ins Hotel genommen. Dann haben die Lehrer die stressige Aufgabe gehabt, die Zimmer zu verteilen und uns unsere Zimmerkarten zu geben. Erst als wir unsere Zimmerkarten hatten, konnten wir unsere Koffer aus dem Bus holen. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, gab es Zeit, die Stadt und das Hotel zu erkundigen oder schon ein wenig shoppen zu gehen. Um 20.45 Uhr gab es dann Abendessen. Das Buffet umfasste eine große Anzahl an Spezialitäten, so dass jeder sich nach Herzenswunsch bedienen konnte. Um 22.00 Uhr wurde - wie jeden Abend - das Licht gelöscht, denn am nächsten Tag stand eine lange Wanderung an und außerdem mussten wir uns noch von der anstrengenden Busfahrt erholen. Beim Ausruhen waren einige von uns wohl ein bisschen zu laut, aber dazu später!!  Die Lehrer haben dann noch ihre Runde gedreht und geschaut, ob es auch wirklich überall leise ist, denn wir sollten ja am nächsten Tag gut ausgeruht für unsere Tagesausflüge sein.

Am Sonntagmorgen haben wir uns um 7.30 Uhr zum Frühstück getroffen. Nach dem Frühstück sind die Lehrer durch die Zimmer gegangen, um zu kontrollieren, ob wir die Zimmer auch ordentlich verlassen hatten. Nachdem die Lehrer fertig waren, stand eine Wanderung nach Malgrat de Mar an. Das Wetter war passend, strahlender Sonnenschein. Auf dem  Fußmarsch konnte man gut beobachten, dass die Schülerinnen und Schüler der 3 Klassen nicht immer nur in Klassengemeinschaften unterwegs waren, sondern alle miteinander Kontakt knüpften. Die meiste Zeit sind wir am Strand entlang gelaufen und wir hatten eine schöne Aussicht dabei. Als wir dann an einem Friedhof vorbei gekommen sind, haben wir eine kurze Pause gemacht, und Herr Schlieske hat uns erklärt, warum die Toten nicht in der Erde begraben sind. Die knapp anderthalb Stunden Fußweg wurden zu vielen Gesprächen genutzt. In dem schönen Ort Santa Susanna angekommen, haben wir von den Lehrern eine Karte bekommen, denn wir sollten den Rest des Weges allein bzw. in Grüppchen zurück legen. Wir wollten uns nach knapp anderthalb Stunden an einem “Anker” treffen. Als dann alle langsam an dem besagten Anker eintrudelten, stand auch schon der Bus für den Rückweg bereit. Wir waren passend zum Mittagessen um 13.45 Uhr wieder zurück im Hotel. Nach dem Essen war für diejenigen von uns, die sich am Abend davor leise ausgeruht hatten, Freizeit. Sie konnten den Nachmittag am Strand oder in der Stadt verbringen. Einige allerdings, die sich am Vorabend etwas zu laut oder auch zu lange ausgeruht hatten, durften als Belohnung zum Leuchtturm hinauf wandern. Auch der lange Weg nach Malgrat de Mar wurde von einer kleinen Gruppe noch einmal begangen. Um 20.45 Uhr haben wir uns wieder alle zum Abendessen im Hotel getroffen. Um 22.00 Uhr wurde dann in den Zimmern wieder das Licht gelöscht.

Am Montagmorgen stand dann nach dem Frühstück eine Betriebsbesichtigung in der Sektkellerei “Codornui” auf dem Programm. Nach ungefähr anderthalb Stunden Busfahrt sind wir in Sant Sadurni d’Anoia angekommen. Zuerst gab es eine kurze filmische Einführung in den Familienbetrieb, danach wurden wir dann in 2 Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe hatte einen Deutsch sprechenden Fremdenführer und die andere Gruppe bekam eine Führung auf Englisch. Zuerst wurden wir durch den parkartigen Garten geführt und kamen dann in den riesigen Sektkeller, den wir erst zu Fuß und dann mit einer kleinen Bahn durchquert haben. Uns wurden die einzelnen Gärungsprozesse genau erläutert. Als Abschluss haben wir dann in einem wunderbaren alten Kellergewölbe eine Sektprobe von zwei verschiedenen Sektsorten bekommen. Dann hatten wir noch kurz Zeit, uns im Verkaufsbereich auszutoben. Als wir dann alle wieder draußen waren, wurden noch Gruppenfotos von den Klassen gemacht. Dann ging es wieder zurück nach Calella.

Am Dienstag ging es in die große Stadt. Frühmorgens trafen wir uns alle zum Frühstück, damit wir auch wirklich gestärkt den langen Tag angehen konnten. Wir hatten eine sehr nette Reiseleiterin, die uns während der Fahrt wichtige Informationen gab. In Barcelona angekommen, konnten wir als erstes den neuen Hafen bestaunen. Dort befinden sich auch die beiden “Zwillingstürme”. Als nächstes sind wir an der Wohnung von Leo Messi vorbei zu der größten Attraktion Barcelonas, der noch nicht fertig gestellten Kirche des berühmten Architekten Antonio Gaudi, “Temple Expiatori de la Sagrada Familia” gefahren. Die Kirche ist sehr beeindruckend und viele der Schüler wollen 2026, wenn die Kirche fertig sein soll, noch einmal zurück nach Spanien kommen, um sich das Meisterwerk in voller Pracht anzugucken. Danach sind wir dann in den Park Güell, wo zahlreiche Bauten Gaudis stehen. Anschließend folgte das Highlight für die Fußballfans, wir besuchten das Stadion des FC Barcelona, „Camp Nou“. Der nächste Programmpunkt war der Berg “Mont Juic”. Von dort hatte man eine wundervolle Aussicht auf den Hafen und die Stadt. Wir konnten uns etwas zu Essen kaufen oder einfach den Moment mit der Aussicht auf uns wirken lassen. Den Nachmittag durften wir dann in kleinen Gruppen verbringen, viele bewunderten die Straßenkünstler auf der “Rambla”, kauften ein oder gingen in Restaurants Essen. Um 18 Uhr trafen wir uns dann alle, um mit dem Bus wieder zurück zum Hotel INTERNACIONAL zu fahren.

Am Mittwoch wollten wir eine Schifffahrt nach „Tossa de Mar“ machen. Tossa ist ein vielbesuchtes katalanisches Seebad mit historischem Altstadtkern und Festung an der Costa Brava. Das Boot landete am Strand direkt vor unserem Hotel. Wir hatten wunderbares Wetter, was die Bootstour nur noch schöner gemacht hat. Die Tour ging an der Küste der Costa Brava entlang. Wir haben viele Stopps an verschiedenen Urlaubszielen gemacht, und überall sind neue Fahrgäste zugestiegen. Am Strand von Tossa angekommen, sah man schon die Überreste einer alten Burg und man hörte überall in der Gruppe tuscheln: “Da gehen wir bestimmt gleich hoch”. Und wie das Schicksal es wieder mal wollte, sind wir den steilen Weg hinauf zu der Burg gewandert. Doch die Aussicht über die wundervolle Küste war den Weg Wert. Oben wurde noch ein Gruppenfoto gemacht. Nach dem Abstieg hatten wir wieder etwas Zeit für uns, um die mittelalterliche Stadt anzuschauen oder etwas Essen zu gehen. Nachmittags kam unser Bus, der uns zurück zum Hotel brachte.

Am Donnerstag haben wir das Dali-Museum in Figueras besucht. Dali war mit Sicherheit einer der interessantesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Sowohl sein Leben als auch sein Werk ist voll von Reizpunkten, die so gut wie niemanden unberührt lassen. Einige Werke waren sehr spannend, andere nur schwer verständlich. Bei uns Schülern reichte die Bandbreite der Kommentare von vollkommener Verachtung bis hin zu grenzenloser Verehrung. Nach 2 Stunden Museum ging es wieder nach Calella. Nach dem Mittagessen sind dann alle Klassen gemeinsam zu den Ruinen einer alten Telegrafenstation oberhalb Calellas gewandert. Der Aufstieg bei brütender Hitze war sehr anstrengend, aber einmal oben angelangt, hatte man einen grandiosen Ausblick auf Calella, die Umgebung und das Meer. Da alle ihre Badesachen mit auf die Wanderung genommen hatten, konnten wir den Nachmittag an einem kleinen romantischen Strand unterhalb des Leuchtturms ausklingen lassen.

Unser letzter Tag in Spanien war ein Sporttag. Wir haben uns nach dem Frühstück getroffen und sind zum Strand gegangen. Dort angekommen, haben sich die Schüler zu einem “HBK ‘11” an den Strand gelegt und wurden dann von Herrn Finkemeier und einer Schülerin fotografiert. Anschließend sind wir weiter zum Volleyballfeld. Das Turnier nahm einige Zeit in Anspruch und machte allen sehr viel Spaß. Danach zogen wir weiter zum Fußballtor. Dort stand Elfmeterschießen auf dem Plan. Jeder Schüler durfte zweimal gegen Herrn Finkemeier im Tor antreten, wobei die allermeisten chancenlos blieben. Natürlich wurde das Turnier von der Bond-Klasse HH007 gewonnen. Die Siegerklasse bekam jeder eine Dose Cola. Die Zweit- und Drittplazierten bekamen Süßigkeiten. Aber eigentlich war das alles unwichtig, weil wir alle an diesem Vormittag sehr viel Spaß hatten. Viele sind nach dem Turnier noch am Strand geblieben, um die wunderbare Sonne zu genießen, andere sind noch in die Stadt gegangen, um Geschenke für die Lieben daheim zu besorgen. Um 13.45 Uhr gab es wieder Mittagsessen, wozu sich wie immer alle versammelten. Dann brach der letzte Nachmittag in Spanien an und alle genossen noch einmal die Sonne und die Atmosphäre. Der Abend klang wieder mit dem Essen am Buffet aus. An unserem letzen Tag in Calella saßen viele Schüler noch auf ihren Balkonen und genossen den Abend.

Der Abfahrtsmorgen begann wieder mit dem Frühstück, danach stand die Zimmerkontrolle an, ob wirklich alles gepackt war und ordentlich hinterlassen worden ist. Ein letztes Mal liefen die Lehrer durch die Zimmer. Dann haben wir die Schlüssel abgegeben und unsere Koffer im Bus verpackt. Danach hatten wir noch ein letztes Mal Zeit zum Strand oder in die Stadt zu gehen, da wir noch bis zum Mittagsessen geblieben sind. Am letzten Morgen regnete es leider, weswegen viele Schüler in der Hotellobby geblieben sind und Billard gespielt haben oder sich einfach nur unterhalten haben. Nach dem Mittagessen traten wir dann unsere Heimreise nach Lemgo an. Nach knapp 18 Stunden Fahrt waren alle froh wieder aus dem Bus zu sein, doch viele wären gerne noch länger in Spanien geblieben. Denn im Großen und Ganzen hat die Klassenfahrt sehr viel Spaß gemacht. Es war immer gutes Wetter und trotz der vielen Programmpunkte kam die Freizeit nie zu kurz. All das macht die Klassenfahrt 2011 nach Calella zu einem Erlebnis, an das wir uns alle gerne erinnern werden.

Bericht:       Franziska Sonntag (HH001), Kristin Beyer, Anna Sladkova (HH007), Miriam Buck (HH005)

Redaktion:  H. Finkemeier

Fotos:        H. Finkemeier, H. Blanke (HBK)

© Sonntag, Beyer, Sladkova, Buck, Blanke, Finkemeier

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